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13.10.2026
07:30 Uhr
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Wertige Einsteiger-Notebooks mit bunten Vollmetallgehäusen gibt es nicht nur von Apple: Acer, Asus und Dell bringen ähnlich konzipierte Laptops an den Start.

Seit dem Frühjahr 2026 wirbeln mehrere Faktoren den Notebookmarkt durcheinander. Die Speicherkrise führt bei allen Geräteklassen zu merklich höheren Preisen. Speziell bei Notebooks für unter 1000 Euro treibt die USB-C-Pflicht zusätzlich die Kosten hoch: Die Ende April 2026 in Kraft getretene EU-Regulierung schreibt vor, dass alle Notebooks eine USB-C-Buchse zum Laden haben müssen. Das war bei älteren Billignotebooks, die mitunter für weniger als 500 Euro verkauft wurden, nicht üblich; solche Geräte mussten vom Markt verschwinden. Und nicht zuletzt veröffentlichte Apple im Frühjahr sein Einsteigergerät MacBook Neo. Es trotzt zum Kampfpreis dem Alles-wird-teurer-Trend und setzt selbstverständlich auch die USB-C-Vorgabe der EU-Kommission um. Obendrein erhöht sein Vollmetallgehäuse den Eindruck von Wertigkeit – von auffällig bunten Farben ganz abgesehen.
Die Antwort der etablierten Hersteller von Windows-Notebooks ließ nicht lange auf sich warten: Sie zeigten im Juni auf der IT-Messe Computex ihre Neo-Konter und priesen sie auffallend direkt als ebensolche an. Die Geräte gaben sich auch sehr ähnlich, allem voran mit bunten Metallgehäusen. Diese taten die Hersteller früher auf Nachfrage stets als zu teuer und von den Kunden nicht nachgefragt ab. Schon komisch, dass sie es jetzt plötzlich doch irgendwie umsetzen konnten.
Aus der auf der Messe jeweils versprochenen sofortigen Verfügbarkeit wurde allerdings nichts. Erst im Laufe des Septembers konnten wir drei Kandidaten für diesen Vergleichstest an Land ziehen: Im c’t-Labor haben sich das Acer Swift Air 14 (SFA14-I31), das Asus ZenBook 14 (UM3480QA) und das Dell XPS 13 (DX13260) versammelt. Das HP OmniBook 5 14 (kf0) hätte ebenfalls ins Konzept gepasst, war aber nicht rechtzeitig verfügbar.